Mit einer Wallbox laden Sie Ihr Elektroauto zu Hause. In Verbindung mit Ihrer Photovoltaikanlage lädt sie bevorzugt dann, wenn die Anlage mehr Strom erzeugt, als im Haus gebraucht wird. Dieser Überschuss fließt in die Batterie Ihres Autos statt ins Netz.
Die Wallbox erhält von Ihrer Anlage die Information, wie viel Strom gerade übrig ist, und passt die Ladeleistung daran an. Scheint die Sonne nicht, können Sie wie gewohnt mit Netzstrom laden.
Jede Wallbox muss vor der Inbetriebnahme beim Netzbetreiber angemeldet werden. Liegt die Leistung aller Ladeeinrichtungen einer Anlage zusammen über 12 Kilovoltampere, braucht es zusätzlich seine vorherige Zustimmung (§ 19 Abs. 2 Niederspannungsanschlussverordnung). Beides übernehmen wir für Sie.
Wallboxen ohne öffentlichen Zugang mit mehr als 4,2 Kilowatt, die seit dem 01.01.2024 in Betrieb gehen, sind steuerbare Verbrauchseinrichtungen (§ 14a Energiewirtschaftsgesetz, Festlegung der Bundesnetzagentur). Ist die Sicherheit des Netzes gefährdet, etwa durch Überlastung, darf der Netzbetreiber die Ladeleistung vorübergehend drosseln. Steuert der Netzbetreiber die Wallbox direkt an, bleiben mindestens 4,2 Kilowatt verfügbar. Werden mehrere Geräte gemeinsam über ein Energiemanagementsystem gesteuert, gilt eine gemeinsame Mindestleistung für alle Geräte (Festlegung BK6-22-300 der Bundesnetzagentur). Im Gegenzug zahlen Sie ein reduziertes Netzentgelt. Welche Variante dafür zu Ihnen passt, besprechen wir in der Beratung.
Stand: 16.10.2026.